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projekt-mx5.de

Ergebnis 1 bis 23 von 23
  1. #1

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    Kosten für Zahnriemenwechsel

    Mein MX-5 ist nun mittlerweile 15 Jahre alt (Baujahr 2004) aber sehr wenig gefahren, ich bin nun bei meinen 90.000km angekommen. Das Handbuch sagt mir dass ich nun den Zahnriemen zu wechseln habe. In der Werkstatt wurde mir telefonisch gesagt entweder nach 90k oder nach 6 Jahren. Nun die 6 Jahre sind laange rum, daher wird es Zeit.
    Als mir der Preis genannt wurde für einen Wechsel mit allem drum und dran, war ich etwas überrascht. Die Mazda-Werkstatt wollte für das ganze 475 Euro haben. Ist das ein legitimert Preis? Ich habe da als absoluter Laie keine Vorstellungen. Danke für eure Hilfe.

  2. #2
    Avatar von Kwietsch
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    Für eine Mazdawerkstatt finde ich den Preis nicht zu hoch, wobei ich jetzt nicht die genauen Rechnungsposten kenne.

    Ich würde das in einer freien Werkstatt machen lassen, inkl. Wasserpumpe.
    Bei den Teilen würde ich hier mal suchen, Wasserpumpe käme bei mir nur original Mazda in Frage, ich glaube, die Feder beim Spanner sollte auch getauscht werden und von Mazda original genommen werden.
    Think pink!

  3. #3

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    Zitat Zitat von Kwietsch Beitrag anzeigen
    Für eine Mazdawerkstatt finde ich den Preis nicht zu hoch, wobei ich jetzt nicht die genauen Rechnungsposten kenne.
    Finde ich auch. Teilweise wurden hier schon Preise von bis zu 800 Euro genannt.
    Man kann natürlich auch bei den Teilen Geld sparen, aber wenn die Mazda-Werkstatt das ganze mit Originalteilen bewerkstelligen will, finde ich das fast schon günstig.

    Ich würde allerdings nachhaken, ob die Wasserpumpe in dem Betrag mit drin ist. Ist Ansichtssache, ob man sie gemacht haben will.
    Geht sie hinterher kaputt, muss der Zahnriemen erst mal wieder runter, daher wird der Tausch gerne empfohlen, wenn man schon mal so gut rankommt.

    Grüße
    HansHansen

  4. #4
    Avatar von smily
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    Nockenwellen- und Kurbelwellensimmeringe gleich mitmachen.
    sonst hast du die ganze Arbeit nochmal, wenn die ein paar tausend KM später siffen sollten.
    Gruß, Kai

  5. #5
    Moderator Avatar von Oli
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    Bei 90 tkm würde ich die Wasserpumpe nur tauschen, wenn zukünftig deutlich mehr KM angepeilt wwerden.
    Meine beiden NAs mit jeweils 29 jahren haben auch noch die erste drin.
    KW-Simmerring würde ich auch mit machen. Die waren bei mir leider im Verlauf der Zeit auch immer undicht geworden.
    CU Oliver


  6. #6
    Avatar von DJFelipe
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    475 EUR? Find ich garnicht mal so teuer.. bei meinem NA wollte meine (ehemalige) Werkstatt für nen Zahnriehmen wechsel + Spannrollen + Wasserpumpe + Kühlerflüssigkeitswechsel + Ölwechsel + Zündkerzen + Luftfilter 1093 EUR haben..
    Seitdem gehe ich nicht mehr zu der Mazda Werkstatt sondern bin bei einer anderen Mazda Werkstatt einen Ort weiter.. Hätte ich damals die Zeit gehabt, hätte ich es selbst gemacht...

    Wie ich später festgestellt hab, war es gut das ich gewechselt hatte... DEUTLICH zuviel Öl eingefüllt, 2 Dichtringe gleichzeitig an der Ölablassschraube verwendet, und und und..

  7. #7

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    Hallo,

    ich habe bei Mazda 2015 ca.500 Euro bezahlt,bei 90000 km.

    Mit Nockenwellensimmeringe, ohne Wapu -bis jetzt alles bestens.

  8. #8
    Avatar von pillendreher
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    Hier:

    2017 alle Flüssigkeiten wechseln, Zahnriemen (ohne WaPu) mit allen Materialien, TÜV+ Abgasuntersuchung beim Freundlichen 930€
    davon Zahnriemenwechsel mit allen Materialien (Spannrolle, Dichtungen etc) 426,10€
    jweils incl. Mehrwertsteuer

    LG, Pillendreher

    Zitat Zitat von dimx5 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe bei Mazda 2015 ca.500 Euro bezahlt,bei 90000 km.

    Mit Nockenwellensimmeringe, ohne Wapu -bis jetzt alles bestens.
    Roadster: viel frische Luft und Bewegung!

  9. #9

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    Mir hat man 2008 trotz geringer km-Leistung nach den genannten 6 Jahren den neuen ZR aufgeschwätzt ... im Rahmen der fälligen Jahresinspektion.
    Gesamtpreis lt Auftrag: 465,77 €, tatsächlich abgerechnet aufgrund geringer Laufleistung: 409 €.
    So gesehen erscheint das Angebot nicht hemmungslos überteuert, würde ich sagen, denn es liegen immerhin 11 Jahre dazwischen.

    Inzwischen fährt er dank geringer Fahrleistungen schon fast die doppelte Zeit mit dem damaligen ZR ohne Probleme.
    Mein derzeitiger Servicebetrieb ist da sehr entspannt und realisitsch unterwegs.

    Gruß!
    JoHa
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  10. #10

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    Der Preis ist ziemlich günstig.

    Bedenke auch: der NBFL ist ein Freiläufer. Wenn was kaputt geht, passiert genau gar nichts, ausser daß Du den Pannendienst rufen musst und danach vielleicht weniger Werkstattauswahl hast. Mein NB hat seit dem letzten ZR-Wechsel jetzt mehr als 6 Jahre drauf (bei wenigen, aber sehr anspruchsvollen Kilometern) und ich denke nicht im Traum daran, die Wechselvorgabe einzuhalten. YMMV.
    Cheers, Martin

  11. #11
    Avatar von da_user
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    Wenn was kaputt geht, passiert genau gar nichts, ausser daß Du den Pannendienst rufen musst und danach vielleicht weniger Werkstattauswahl hast.
    Naja... ZR-Riss z.B. auf der AB bei >100km/h wenn der Andere von hinten drängelt halte ich für seeeehr unlustig.

  12. #12

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    Hallo,

    Anmerkung nochmals: MX-5, damals 13 Jahre und ca.90000km gelaufen. (2015).


    Ich hatte mir die Altteile ins Fahrzeug legen lassen und dann zu Hause inspiziert.

    Meiner Meinung nach, hätte der Zahnriemen und die anderen Teile noch Jahre lang gehalten.

    Waren halt OM Teile.

  13. #13

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    Als ich meinen 626 (GE) im Alter von 17 Jahren abgegeben habe, hatte der auch noch den ersten ZR drin, wie er in Hofu eingebaut wurde. Heute würde ich mein Glück nicht mehr so herausfordern, dazu fallen mir zuviele blöde Gelegenheiten ein, zu denen so ein ZR ausgerechnet kaputtgehen könnte (und wenn's nur nachts um drei in der Walachei bei strömenden Regen ist, und nicht mitten beim Überholen) - zudem meine Folge-Dailies keine Freiläufer mehr waren/sind...

  14. #14

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    Zitat Zitat von da_user Beitrag anzeigen
    Naja... ZR-Riss z.B. auf der AB bei >100km/h wenn der Andere von hinten drängelt halte ich für seeeehr unlustig.
    Kupplung treten, Warnblinker rein, keine Panik.

    Ein Drängler ist ein prinzipielles Problem und hat mit dem ZR nix zu tun. Ginge der Motor fest, wäre die Diskussion anders...
    Cheers, Martin

  15. #15

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    aktuelles Angebot bei ATU:

    Wechsel inkl Riemen/Rollen ohne WaPu: 379 Euro
    Wechsel inkl Riemen/Rollen und WaPu: 499 Euro

  16. #16
    Avatar von Zweistein
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    Wenn's auch nicht ganz passend ist - aber die Diskussion erinnert mich an meinen alten 318er BMW - als Rentnerauto mit 76tkm auf der Uhr mit rasselnder Steuerkette (!) übernommen, Auskunft der Werkstatt "das geht keine 10.000 mehr gut" - bei 192.000 abgegeben und nachweislich ist er mit 240.000 und immer noch derselben rasselnden Steuerkette immer noch gefahren. 70er-Jahre-Technik halt.

    Manchmal frag ich mich, ob das Zahnriemengehopse nicht auch sowas wie "geplante Obsoleszenz" ist... manchmal echt nicht schlecht, so'ne ordentliche Kette...

  17. #17
    Avatar von GAFCOT
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    Zitat Zitat von Zweistein Beitrag anzeigen

    Manchmal frag ich mich, ob das Zahnriemengehopse nicht auch sowas wie "geplante Obsoleszenz" ist... manchmal echt nicht schlecht, so'ne ordentliche Kette...
    Mit der Betonung auf “ordentlich“.
    Moderne Ketten mit Bestandteilen aus HighTech-Kunststoffen längen sich halt doch irgendwann mehr, als die Kettenspanner kompensieren können.
    Der ND macht da eine rühmliche old-school Ausnahme:
    Screenshot_2019-03-16-17-55-31.jpg
    Jörg

  18. #18

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    Zitat Zitat von Zweistein Beitrag anzeigen
    Manchmal frag ich mich, ob das Zahnriemengehopse nicht auch sowas wie "geplante Obsoleszenz" ist... manchmal echt nicht schlecht, so'ne ordentliche Kette...
    Ob Kette oder ZR besser ist, darüber kann man ziemlich trefflich streiten. Im Prinzip sollte die Kette ähnlich lange wie der Motor halten, aber in der Neuzeit scheint die Haltbarkeit auch eher begrenzt zu sein - siehe z.B. VW vor ein paar Jahren. Andersrum war bei meinem C5 das Wechselintervall für den Zahnriemen 10 Jahre/240tkm, also je nach Benutzerprofil knapp die Motorlebensdauer. Und beim NA/NB spricht für den Zahnriemen, dass dessen Austausch auch kaum schwerer zu bewerkstelligen ist, als der des Keilriemen - überspitzt gesagt geht das, wenn's unbedingt sein muß (und man die Teile zur Hand hat), auch mit einem Knarrenkasten am Straßenrand.
    Geändert von prenz (19.03.2019 um 14:38 Uhr)

  19. #19
    Avatar von pillendreher
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    Hallo,

    ich habe jahrelang gezielt nur Motorausführungen mit Kette gekauft, eben wegen der Kosten eines Zahnriemenwechsels. Bis ich dann fast zeitgleich mit beiden Skodas Probleme hatte, beide hatten die qualitäsreduzierten Steuerketten. War zwar jeweils auf Garantie, aber der Ärger war größer, als ein einplanbarer Zahnriemenwechsel.

    LG, Pillendreher

    Zitat Zitat von Zweistein Beitrag anzeigen

    Manchmal frag ich mich, ob das Zahnriemengehopse nicht auch sowas wie "geplante Obsoleszenz" ist... manchmal echt nicht schlecht, so'ne ordentliche Kette...
    Roadster: viel frische Luft und Bewegung!

  20. #20
    Avatar von nuhun
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    Zitat Zitat von GAFCOT Beitrag anzeigen
    Mit der Betonung auf “ordentlich“.
    Moderne Ketten mit Bestandteilen aus HighTech-Kunststoffen längen sich halt doch irgendwann mehr, als die Kettenspanner kompensieren können.
    Der ND macht da eine rühmliche old-school Ausnahme:
    Screenshot_2019-03-16-17-55-31.jpg
    Der Kette bin ich auch nicht abgeneigt. Ist ja eigentlich die solidere Lösung. Aber wenn ich so mitkriege, was sich in meinem Bekanntenkreis so abspielt in Sachen Kette (2 mal sog. "Premium"-Produkt, Audi ), dann sehe ich einen kapitalen Motorschaden in Fall 1 und einen sich anbahnenden in Fall 2. Beide Maschinen keine 100.000 km alt.

    Für meine Frau im ND freue ich mich, dass eine Kette drin ist. Wobei ich hoffe, dass sie als so ziemlich letzte Komponente des Motors schlapp macht, wie von Kettenfanatikern gerne propagiert. Für meinen NA sehe ich den Zahnriemen als sinnvollste Lösung an und freue mich, dass er tatsächlich verbaut ist. Gewiss, das Ding muss regelmässig gewechselt werden, aber die Intervalle entsprechen Jahre. Eine rasselnde Kette ausserhalb der Garantie und ohne Hoffnung auf Kulanz? Da hat man dann Pipi in den Augen und wünscht sich sehnlichst den Zahnriemen zurück, der ist dann nämlich um Welten billiger. Und wenn man dann noch einen Freiläufer fährt (wwrden aktuell überhaupt noch Freiläufer gebaut? Mir fällt keiner ein) kann man auch mit einem 180.000 km-Riemen aus dem Zubehör abends entspannt ins Bettchen sinken...

    Ist mehr oder weniger Glaubensfrage, Kette oder Riemen. Und den Glauben ersetzt man dann besser durch Pragmatismus.

    Notorischer Ex-Schwarzfahrer. Jetzt mit Bienchen.

  21. #21

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    Ich hab den Verdacht, dass Freiläufer etwas weniger Kompression machen. Könnte im aktuellen Motorenbau der Suche nach Effizienz zuwiderlaufen.
    Bleibt also dabei, der Riss dürfte einen Motorschaden nach sich ziehen und wenn man Hersteller meidet, die bei der Kette pfuschen, dann müsste man damit auf der sicheren Seite sein.

    Mir ist bei einem NA mal ein Riemen gerissen. Intervall um 12.000km überzogen, mindestens ein Nockenwellen-Siri war durch und das fand der Zahnriemen nicht okay.
    Natürlich nachts im Winter bei Schneefall, 40 Kilometer von zu Hause weg ...

  22. #22
    Moderator Avatar von barbara
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    Früher habe ich bei Tara auch nach Intervall wechseln lassen
    Ca. 100000 km zahnriemen
    Ca 250000 km zahnriemen mit spannrollen weil die auch rlllten.
    Dann dachte ich, ich müsste ja bald wieder...
    jetzt bin ich bei 20 Jahre alt, über 450.000 km, erste Wasserpumpe und in 6 Wochen das letzte mal zum TÜV. Danach wars das wohl und der Wagen braucht keinen Zahnriemen mehr.

    Was ich damit sagen will, ich bin mit den Jahren merklich entspannter geworden, was das angeht.
    Bei der Anni (ca 170000 km) müsste ich mal gucken was da als letztes gemacht wurde... aber die ist auch 20 Jahre alt.

    Ich würde die Flüssigkeiten, Kerzen und Kabel aktuell halten und ansonsten warten, bis die Wasserpumpe leckt oder die Spannrollen rllllln. Dann ist immer noch Zeit.
    So denke ich bei meinem Mx-5.
    Lg barbara

  23. #23
    Avatar von nuhun
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    Zitat Zitat von HansHansen Beitrag anzeigen
    Ich hab den Verdacht, dass Freiläufer etwas weniger Kompression machen. Könnte im aktuellen Motorenbau der Suche nach Effizienz zuwiderlaufen.
    Bleibt also dabei, der Riss dürfte einen Motorschaden nach sich ziehen und wenn man Hersteller meidet, die bei der Kette pfuschen, dann müsste man damit auf der sicheren Seite sein.

    Mir ist bei einem NA mal ein Riemen gerissen. Intervall um 12.000km überzogen, mindestens ein Nockenwellen-Siri war durch und das fand der Zahnriemen nicht okay.
    Natürlich nachts im Winter bei Schneefall, 40 Kilometer von zu Hause weg ...
    Freiläufer bedingt eine relativ niedrige Kompression, da braucht es den Verdacht nicht. Je höher die Kompresion, desto enger wird es im Brennraum. Ein Diesel kann niemals ein Freiläufer sein, zumindest nicht bei hängenden Ventilen. Und stehende Ventile stammen aus der Antike...

    Verdichtung beim Otto unter 1:10 dürfte es heutzutage kaum mehr geben. Und schon seltsam, dass die meisten auf 95 Oktan laufen. Selbst die NDs mit 1:14 schlucken das Zeug. Mein oller Fiat Ritmo dieselte grauslich nach, als er mit 95 Oktan versuchsweise gefüttert wurde, der brauchte wirklich 98 Oktan. Und der war noch knapp unter 1:10.


    Deswegen ja auch meine Frage. Die alten niedrigverdichteten Motoren sind Dinosaurier, würde mich wirklich interessieren, ob so was heutzutage noch gebaut wird.


    Beitrag automatisch zusammengeführt


    Zitat Zitat von barbara Beitrag anzeigen
    Früher habe ich bei Tara auch nach Intervall wechseln lassen
    Ca. 100000 km zahnriemen
    Ca 250000 km zahnriemen mit spannrollen weil die auch rlllten.
    Dann dachte ich, ich müsste ja bald wieder...
    jetzt bin ich bei 20 Jahre alt, über 450.000 km, erste Wasserpumpe und in 6 Wochen das letzte mal zum TÜV. Danach wars das wohl und der Wagen braucht keinen Zahnriemen mehr.

    Was ich damit sagen will, ich bin mit den Jahren merklich entspannter geworden, was das angeht.
    Bei der Anni (ca 170000 km) müsste ich mal gucken was da als letztes gemacht wurde... aber die ist auch 20 Jahre alt.

    Ich würde die Flüssigkeiten, Kerzen und Kabel aktuell halten und ansonsten warten, bis die Wasserpumpe leckt oder die Spannrollen rllllln. Dann ist immer noch Zeit.
    So denke ich bei meinem Mx-5.
    Das ist ja das schöne, wenn man so eine alte Kiste fährt. Wartungspläne und Inspektionsintervalle sind, dank nicht mehr vorhandener Garantie und Lichtjahre jenseits jeglicher Kulanzchanchen obsolet und bestenfalls nur noch grobe Richtlinien.

    Gemacht wird genau das, was gemacht werden muss. Die Geldverbrennerei wie bei einem Neuwagen gibt es nicht mehr.

    Notorischer Ex-Schwarzfahrer. Jetzt mit Bienchen.

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