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projekt-mx5.de

Ergebnis 1 bis 33 von 33
  1. #1

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    NB Abgasnorm von 2 auf 3?

    Hallo,

    aufgrund immer stärker werdene Klimadebatten mache ich mir so langsam sorgen, dass ich mich in naher Zukunft nur noch eingeschränkt mit meinem NB in Deutschland bewegen kann ... Manche Städte denken ja bereits über ein Fahrverbot für Benziner mit Euro 1 und 2 nach bzw. haben dies schon umgesetzt.... Jetzt lautet meine Frage, ob es möglich ist, meinen NB (1.6) von Euro 2 auf Euro 3 umzurünsten, um die nächsten Jahre bedenkenlos fahren zu können?

    Viele Grüße

    Michael

  2. #2

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    Zitat Zitat von MichaelR. Beitrag anzeigen
    Hallo,

    aufgrund immer stärker werdene Klimadebatten mache ich mir so langsam sorgen, dass ich mich in naher Zukunft nur noch eingeschränkt mit meinem NB in Deutschland bewegen kann ... Manche Städte denken ja bereits über ein Fahrverbot für Benziner mit Euro 1 und 2 nach bzw. haben dies schon umgesetzt.... Jetzt lautet meine Frage, ob es möglich ist, meinen NB (1.6) von Euro 2 auf Euro 3 umzurünsten, um die nächsten Jahre bedenkenlos fahren zu können?

    Viele Grüße

    Michael
    Bedaure, das wird nix.

    Ausweg 1: NA mit H-Kennzeichen. Da das ein Flickenteppich unterschiedlicher städtischer Lösungen in DE gibt, kann das leider auch schief gehen.

    Ausweg 2: ND, der hat Euro 6 (zumindest die neueren)

    Ausweg 3: NB auf E-Antrieb umrüsten. Völlig sinnlos, aber möglich.
    Cheers, Martin

  3. #3
    Avatar von perfekterNA
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    Ausweg 4: NA oder NB mit dem kompletten Antriebstarng eines NBFL ausstatten und eintragen lassen. Ergibt auch Euro 3!
    Sogar SPS bietet sowas an....

  4. #4

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    Zitat Zitat von perfekterNA Beitrag anzeigen
    Ausweg 4: NA oder NB mit dem kompletten Antriebstarng eines NBFL ausstatten und eintragen lassen. Ergibt auch Euro 3!
    Sogar SPS bietet sowas an....
    Stimmt! Nachteil: auch Euro 3 wird bald am Ende sein. Das ist eine sehr teure Lösung für nur wenige Jahre. Leider.
    Cheers, Martin

  5. #5
    Moderator Avatar von haendiemaen
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    Zitat Zitat von mazze Beitrag anzeigen
    Ausweg 2: ND, der hat Euro 6 (zumindest die neueren)
    Der ND hat schon immer Euro 6. Seit der Umstellung von Skyactiv-G131 auf G132 und von Skyactiv-G160 auf G184 erfüllen die Motoren des ND auch die 6d-TEMP.
    Gründungsmitglied SHG "Fleischmützen" - NA + ND

  6. #6
    Avatar von 81kW
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    Zitat Zitat von mazze Beitrag anzeigen
    auch Euro 3 wird bald am Ende sein. Das ist eine sehr teure Lösung für nur wenige Jahre. Leider.
    Bald? Weißt Du mehr? Erzähl!

    Und zu dem was bisher ist: Die Einschränkungen sind verschwindend gering. Laut meiner zugegebenermaßen kurzen und oberflächlichen Recherche gerade einmal ein paar Straßen in 2 Städten, somit für die überwiegende Mehrheit im praktischen Sinne nicht vorhanden. Das läßt sich allenfalls in ppm messen, wenn überhaupt.

    Nur zur Klarstellung: hier geht es um Benziner.
    Ich persönlich sehe mit meinen EURO1- und 2-Fahrzeugen bisher überhaupt keine Einschränkung.

  7. #7

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    Bei dem mir bekannten Fall, in dem erstmalig auch Kat-Benziner ausgesperrt werden, geht es um größere Teile in der Stadt Essen, zu dem Gebiet zählt erstmalig(!) auch eine Autobahn (A40). Das ist zur Zeit noch in der Schwebe, weil sich Essen dagegen wehrt und gegen das betreffende Urteil des VG Gelsenkirchen in Berufung gegangen ist, Ausgang offen. Sollte Essen unterliegen, werden Benziner erst ab Euro 3 und Diesel erst ab Euro 6 fahren dürfen (eigentlich sollte es eine Übergangsfrist für Euro5-Diesel geben, die wäre ursprünglich diesen September abgelaufen). Es sieht in diesem Fall übrigens so aus, als würde das Fahrverbot auch H-Zulassungen betreffen.

    Ich selber sehe da auch eine Möglichkeit, dass Euro-3-Benziner über kurz oder lang auch ausgesperrt werden, aus folgendem Grund: Das Fahrverbot wurde von der DUH aufgrund zu hoher NOx-Belastung durchgeklagt. Bei den Benzinern fallen Euro 1 und 2 daher raus, weil diese Normen keinen festgelegten (Einzel-)maximalwert für NOx vorschreiben. Euro 3 ist max. 150/170 mg/km NOx, Euro 4 max. 80 mg/km NOx. Bei Dieseln: Euro 5 max. 180 mg/km NOx, Euro 6 max. 80 mg/km NOx. Wenn man also die Euro5-Diesel wegen NOx rauswirft, dann ist es in meinen Augen nur eine Frage der Zeit, bis es auch die Euro3-Ottos erwischt.

    Siehe auch https://www.essen.de/leben/verkehr/f...ge_faq.de.html

  8. #8

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    Ich habe mir genau deswegen einen NA gekauft, aus 1990. Das Urmodell, ist in den allermeisten Fällen langfristig am Interessantesten, und bis es gesetzlich Verbote für H- Kennzeichen gibt, wirds wohl aufgrund der geringen Strecken noch etwas dauern.

    Grad heut gesehen, nen 124er und 2 Stück 190er Babybenz auf H... sind auch andere Leute schon auf den Trichter gekommen....

    Carsten

  9. #9

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    Zitat Zitat von 81kW Beitrag anzeigen
    Bald? Weißt Du mehr? Erzähl!

    Und zu dem was bisher ist: Die Einschränkungen sind verschwindend gering.
    Bisher für Benziner: ja, praktisch keine Einschränkungen. Auch für Diesel sind sie sehr regional -- im Saarland schlicht überhaupt keine, in BaWü kommste in kaum eine Kleinstadt ohne grüne Plakette. Das war vor wenigen Jahren auch noch anders

    Meine ganz persönliche Einschätzung: das wird sich relativ schnell ändern, auch bei Benzinern. Die Regierung möchte die Wirtschaft ankurbeln, und in DE ganz besonders die Autoindustrie. Noch Fragen?


    Beitrag automatisch zusammengeführt


    Zitat Zitat von Durango2k Beitrag anzeigen
    Ich habe mir genau deswegen einen NA gekauft, aus 1990. Das Urmodell, ist in den allermeisten Fällen langfristig am Interessantesten, und bis es gesetzlich Verbote für H- Kennzeichen gibt, wirds wohl aufgrund der geringen Strecken noch etwas dauern.
    Ich wäre mir bei H da nicht ganz sicher. Es gibt meines dunklen Wissens bereits Städte, in welchen das Fahrverbot auch für Benziner gilt und H keine Ausnahme ist. Vor allem: das dürfen die Städte selbst entscheiden. Viel Spaß beim Reinfahren. Beim Firmenwagen ist mir das egal; hätte ich nur ein Privatauto, würde ich schnell zur Gelbweste. Wundert mich, daß in DE niemand auf die Straße geht. Volk ist immer noch satt
    Cheers, Martin

  10. #10

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    Ja, das ist klar.

    H- Kennzeichen hat nichts mit Feinstaub und NOx am Hut, daher ist, soweit ich weiß, Hamburg z. B. in den gesperrten Straßen Tabu.

    In fast jedem Forum taucht dann der Hinweis auf, das man da, wo man nicht hinfahren kann, auch nix kauft, und halt in Amazonien bestellt, der Sprinter des Osteuropäischen Fahrers rotzt zwar 10x soviel Dreck raus, hat aber ne Sondergenehmigung....

    Warten wirs mal ab. Im Alter wander ich eh aus, geh in Neuseeland Esel züchten oder so...

    Carsten

  11. #11

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    Danke für eure zahlreichen Antworten!

    Schade, dass es keine Möglichkeit der Umrüstung gibt....

    Zum Thema Fahrverbote: Also ich denke wir müssen uns da nichts vor machen. Über kurz oder lang wird der Verbrenner verbannt werden. Jeder, der sich ein wenig in das Thema einliest wird schnell zu dieser Erkenntnis kommen. Leider. Und was die H-Kennzeichen betrifft, so wird es da auch keine Ausnahme geben. Aktuell gibt es sogar den Vorschlag, das H-Kennzeichen an kein Auto zu vergeben, welches 1990 oder früher gebaut wurde. Aus einem einfachen Grund: Es gibt einfach zu viele Fahrzeuge aus diesem Jahrzehnt die schon bald das H-Kennzeichen bekommen würden. Und dann stelle man sich mal vor, jeder der nicht bereit oder in der Lage ist, sich einen akutellen Verbrenner zu kaufen kauft sich ein Auto aus diesem Zeitraum und fährt bequem mit dem H-Kennzeichen in jede Umweltzone. Da wird schnell Unmut unter den vielen Dieselfahrern aufkommen, die mit ihrem wesentlich neueren Fahrzeug verbannt wurden....

  12. #12
    Avatar von MX-5 Classic
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    Leute, springt doch nicht immer gleich auf jeden Zug auf der vorüber fährt
    Die heutige Automobiltechnik gibt es jetzt pi mal Daumen seit 150 Jahren und wie sich jede Technik bisher überholt hat, wird sich auch diese irgendwann überholt haben. Unsere Nachkommen in 100 oder 200 Jahren (vorausgesetzt dieser Planet wird als lebenswerter Ort erhalten) werden sich vermutlich kaputt lachen über unsere vorsintflutliche Art der Fortbewegung
    Hätte sich eine andere Technik durchgesetzt, die es ja bereits vor den Verbrennermotoren gab, hätten wir dieses Thema gar nicht, ebenso nicht wenn die Menschen das Thema Nachhaltigkeit bereits vor Jahrhunderten im Blick gehabt hätten
    Aber: hätte hätte Fahrradkette Ich bin auf jeden Fall recht zuversichtlich, dass unsere Schätzchen noch die nächsten Jahrzehnte relativ frei bewegt werden können

  13. #13

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    1990 oder früher gebaut ? Du meinst sicher „nach 1990 gebaut“... ?

    Carsten, der zur Not auch alltags mit einem 1954er Traction Avant leben könnte.... ich hab einen 11 B Legere...

  14. #14

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    Zitat Zitat von MX-5 Classic Beitrag anzeigen
    Ich bin auf jeden Fall recht zuversichtlich, dass unsere Schätzchen noch die nächsten Jahrzehnte relativ frei bewegt werden können
    Mit einer Oldie-Zulassung wäre das denkbar.
    Aber ich befürchte, dass der Sprit recht teuer werden könnte.
    Was bei gelegentlichen Ausfahrten hoffentlich nicht so arg durchschlägt ...

  15. #15

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    Der MX-5 fühlt sich auf der Landstraße eh am wohlsten, Stadtverkehr ist eh nicht gut für den Motor...

    Nee Spaß beiseite. Ich denke es kommt einfach auf das Einsatzgebiet an. Wenn es wirklich flächendeckend Fahrverbote für Benziner geben sollte, wird es über kurz oder lang eh alle älteren Fahrzeuge treffen. Da ist man mit Euro 3 auch nicht mehr sicher. Aber ich glaube ehrlich gesagt nicht dran. Der Hype wird irgendwann wieder abklingen, es werden Ausnahmeregelungen geben usw.
    Aber falls es wirklich so kommt, wird das H Kennzeichen sicher auch dran sein, genauso wie die Wohnmobile, die ja anfangs auch davon verschont werden sollten, mittlerweile aber bei den Fahrverboten auch dabei wären. Zumindest habe ich das irgendwo gelesen. Ein Wohnmobil, für teuer Geld zum Reisen gekauft, darf plötzlich nicht mehr in die Innenstädte oder auf bestimmte Routen. Tolle Wurst.
    Aber wie gesagt, erstmal abwarten.
    Geändert von diablo (11.10.2019 um 00:45 Uhr)

  16. #16
    Avatar von da_user
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    Ein Wohnmobil, für teuer Geld zum Reisen gekauft, darf plötzlich nicht mehr in die Innenstädte oder auf bestimmte Routen. Tolle Wurst.
    Wenn ich das hier auf unsere Umweltzone in R beziehe:
    Da wo diese Umweltzone ist, willst du mit einem Wohnmobil-Dickschiff sowieso nicht rein.

    Letzten Endes wird es meiner Meinung nach längerfristig darauf hinauslaufen, dass man als Touri/Tagesbesucher/... seinen Verbrenner außerhalb der Stadt stehen lässt und dann mit den öffentlichen reinfährt. So wie es z.B. für München auch schon viele machen.
    Wer täglich reinmuss, wird sich wohl mittelfristig was elektrisches holen.

    Ich, als jemand der als Pendler jeden Tag in die Umweltzone fährt, kann mit dem Risiko leben, da irgendwann nicht mehr reinfahren zu dürfen. Und ich fahr i.d.R. sowieso nicht mit dem MX rein.

  17. #17

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    Zitat Zitat von MichaelR. Beitrag anzeigen
    Hallo,

    aufgrund immer stärker werdene Klimadebatten mache ich mir so langsam sorgen, dass ich mich in naher Zukunft nur noch eingeschränkt mit meinem NB in Deutschland bewegen kann ... Manche Städte denken ja bereits über ein Fahrverbot für Benziner mit Euro 1 und 2 nach bzw. haben dies schon umgesetzt.... Jetzt lautet meine Frage, ob es möglich ist, meinen NB (1.6) von Euro 2 auf Euro 3 umzurünsten, um die nächsten Jahre bedenkenlos fahren zu können?

    Viele Grüße

    Michael
    In Beitrag No.3 wurde ja schon gesagt, kompletten Antriebsstrang vom NBFL einbauen und das Ganze mit Euro3 eintragen lassen.

    Könnte aber auch nach hinten losgehen:
    Falls Euro3 irgendwann auch durchs Raster fällt und nur noch Oldies dürfen, dann wäre es möglich, dass es keine H-Zulassung gibt, weil das Auto nicht mehr original ist.

    Irgendwas ist ja immer.

  18. #18

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    Zitat Zitat von HansHansen Beitrag anzeigen
    In Beitrag No.3 wurde ja schon gesagt, kompletten Antriebsstrang vom NBFL einbauen und das Ganze mit Euro3 eintragen lassen.

    Könnte aber auch nach hinten losgehen:
    Falls Euro3 irgendwann auch durchs Raster fällt und nur noch Oldies dürfen, dann wäre es möglich, dass es keine H-Zulassung gibt, weil das Auto nicht mehr original ist.

    Irgendwas ist ja immer.
    Da hast du vollkommen recht. Ich denke nicht, dass sich der Aufwand lohnt.... Und sowas wie elektrifizierung fällt beim NB ebenfalls raus, wenn dann beim NA....

  19. #19

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    Zitat Zitat von HansHansen Beitrag anzeigen
    In Beitrag No.3 wurde ja schon gesagt, kompletten Antriebsstrang vom NBFL einbauen und das Ganze mit Euro3 eintragen lassen.

    Könnte aber auch nach hinten losgehen:
    Falls Euro3 irgendwann auch durchs Raster fällt und nur noch Oldies dürfen, dann wäre es möglich, dass es keine H-Zulassung gibt, weil das Auto nicht mehr original ist.

    Irgendwas ist ja immer.
    Aber rein aus Interesse: Müsste es wirklich der KOMPLETTE Antriebsstrang sein?

  20. #20
    Avatar von Chrystalwhite
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    Zitat Zitat von MichaelR. Beitrag anzeigen
    Aber rein aus Interesse: Müsste es wirklich der KOMPLETTE Antriebsstrang sein?
    Ja. Weil sich die Abgaswerte ändern, wenn Du nicht alles übernimmst.

    Wahlweise kannst Du ein Abgasgutachten für zig tausend Euro machen lassen...
    93' NA, Kristallweiß, Leder, Sitzh., Koni, MAS....

  21. #21

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    Zitat Zitat von MichaelR. Beitrag anzeigen
    Aber rein aus Interesse: Müsste es wirklich der KOMPLETTE Antriebsstrang sein?
    Naja, Du willst auf Euro 3 kommen und hast im Prinzip zwei Möglichkeiten:

    a) Du hast irgend einen Motor eingebaut. Abgasverhalten ist dann offiziell unbekannt und Du darfst ein komplettes Abgasgutachten machen lassen, also Testzyklus abfahren und hinterher werden die emittierten Abgase durchanalysiert. Kostet Dich bei der Nummer einen Tausender extra (Vorsicht, Halbwissen!) und wenn Du durchfällst, ist das Geld weg, nächster Versuch.
    Durch den Einbau eines anderen Motors darf sich das Abgasverhalten nicht verschlechtern, aber Du willst Dich ja sowieso auf Euro3 verbessern und diese Marke nicht verfehlen.
    Mit Euro3 ist auch eine Motorwarnleuchte und eine OBD2-Dose gefordert, aber das sollte das Steuergerät von Deinem neuen Motor ja können.

    b) Abgasgutachten muss doch auch verzichtbar sein. Also nimmt man den kompletten Antrieb vom Spender und argumentiert, dass sich das Abgasverhalten nicht verändert hat, weil die Gewichtsklasse noch halbwegs die gleiche ist und die Gesamtübersetzung nicht mehr als 8% vom Spenderfahrzeug abweicht (Reifengröße, Getriebeübersetzung, Übersetzung vom Diff).
    Also muss es doch möglich sein, die Euro3 vom Spender auf den Empfänger zu übertragen.

    c) Huch, eine dritte Option: Du hörst Dich beim Tuner um. Kann gut sein, dass man dort schon Abgasgutachten gefahren hat mit dem Ziel, diese als Muster für Umbauten erneut heranzuziehen. Weil der Tuner im Voraus für die Gutachten Geld ausgegeben hat, würde er auch gerne Geld von Dir sehen, wenn Du mit seiner Hilfe die Eintragung bekommst.
    Was ja durchaus legitim ist.


    Ich würde als Privatmensch Möglichkeit b) vorziehen. Du besprichst im Vorfeld mit Deinem TÜVer, dass Du als Schlachter einen NBFL hast und der Antrieb in den NA soll.
    Der TÜVer will von Dir den Nachweis, dass die Übersetzung im 8%-Rahmen bleibt und es ist nun mal Deine Aufgabe, das nachzuweisen.
    Entweder den kompletten Antriebsstrang übernehmen (spart Diskussionen) oder mit dem TÜVer ausklamüsern, wie Du nachweist, dass Du mit Deinem NA-Getriebe und dem Differential bei der gleichen Übersetzung bleibst. Dem einen TÜVer reichen vielleicht Teilenummern, der andere will eine schriftliche Bestätigung von Mazda (kostet Geld?), dass das NA-Getriebe mit dem 5-Gang zu den Übersetzungen vom NBFL passt. Und Du mit dem 4.3er-Diff aus dem 115PS-NA statt dem 4.1er-Diff aus dem NB-FL und der Reifengröße X unter den 8% Abweichung bei der Gesamtübersetzung bleibst.

    In der selben Zeit hätte man genausogut den gesamten Antriebsstrang umgebaut und hat dann seine Ruhe. Was ungefähr Deine Frage beantwortet.

    Vom Motor übernimmst Du das Steuergerät, hat natürlich eine andere Pinbelegung, Du pflanzt in den Innenraum Motorwarnleuchte und OBD2-Dose und irgendwann kommt man auf die Idee, dass man auch den gesamten Kabelbaum übernehmen könnte, weil man eh schon vom hundertsten ins tausendste gekommen ist und eigentlich nur noch die Klappscheinwerfer an den NBFL-Kabelbaum dranfriemeln muss. Oder man hat’s vorher entschieden, dass es auch geht, wenn man nur 30 Prozent vom NBFL-Kabelbaum übernimmt. Vielleicht auch mehr, je nachdem, ob auch das ABS aus dem NBFL umzieht.

    Jedenfalls ist der Stress beim TÜV am geringsten, wenn Du gar nicht erst über Getriebeübersetzungen und Kram diskutieren musst, weil Du den ganzen Antrieb so vom NBFL übernommen hast. Gilt erst recht, wenn Du den Triebsatz mit dem 6-Gang-Getriebe willst, beispielsweise Sportive mit der großen Bremsanlage. Wenn man sich eh schon mal die Mühe macht …

  22. #22

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    Zitat Zitat von HansHansen Beitrag anzeigen
    Naja, Du willst auf Euro 3 kommen und hast im Prinzip zwei Möglichkeiten:

    a) Du hast irgend einen Motor eingebaut. Abgasverhalten ist dann offiziell unbekannt und Du darfst ein komplettes Abgasgutachten machen lassen, also Testzyklus abfahren und hinterher werden die emittierten Abgase durchanalysiert. Kostet Dich bei der Nummer einen Tausender extra (Vorsicht, Halbwissen!) und wenn Du durchfällst, ist das Geld weg, nächster Versuch.
    Durch den Einbau eines anderen Motors darf sich das Abgasverhalten nicht verschlechtern, aber Du willst Dich ja sowieso auf Euro3 verbessern und diese Marke nicht verfehlen.
    Mit Euro3 ist auch eine Motorwarnleuchte und eine OBD2-Dose gefordert, aber das sollte das Steuergerät von Deinem neuen Motor ja können.

    b) Abgasgutachten muss doch auch verzichtbar sein. Also nimmt man den kompletten Antrieb vom Spender und argumentiert, dass sich das Abgasverhalten nicht verändert hat, weil die Gewichtsklasse noch halbwegs die gleiche ist und die Gesamtübersetzung nicht mehr als 8% vom Spenderfahrzeug abweicht (Reifengröße, Getriebeübersetzung, Übersetzung vom Diff).
    Also muss es doch möglich sein, die Euro3 vom Spender auf den Empfänger zu übertragen.

    c) Huch, eine dritte Option: Du hörst Dich beim Tuner um. Kann gut sein, dass man dort schon Abgasgutachten gefahren hat mit dem Ziel, diese als Muster für Umbauten erneut heranzuziehen. Weil der Tuner im Voraus für die Gutachten Geld ausgegeben hat, würde er auch gerne Geld von Dir sehen, wenn Du mit seiner Hilfe die Eintragung bekommst.
    Was ja durchaus legitim ist.


    Ich würde als Privatmensch Möglichkeit b) vorziehen. Du besprichst im Vorfeld mit Deinem TÜVer, dass Du als Schlachter einen NBFL hast und der Antrieb in den NA soll.
    Der TÜVer will von Dir den Nachweis, dass die Übersetzung im 8%-Rahmen bleibt und es ist nun mal Deine Aufgabe, das nachzuweisen.
    Entweder den kompletten Antriebsstrang übernehmen (spart Diskussionen) oder mit dem TÜVer ausklamüsern, wie Du nachweist, dass Du mit Deinem NA-Getriebe und dem Differential bei der gleichen Übersetzung bleibst. Dem einen TÜVer reichen vielleicht Teilenummern, der andere will eine schriftliche Bestätigung von Mazda (kostet Geld?), dass das NA-Getriebe mit dem 5-Gang zu den Übersetzungen vom NBFL passt. Und Du mit dem 4.3er-Diff aus dem 115PS-NA statt dem 4.1er-Diff aus dem NB-FL und der Reifengröße X unter den 8% Abweichung bei der Gesamtübersetzung bleibst.

    In der selben Zeit hätte man genausogut den gesamten Antriebsstrang umgebaut und hat dann seine Ruhe. Was ungefähr Deine Frage beantwortet.

    Vom Motor übernimmst Du das Steuergerät, hat natürlich eine andere Pinbelegung, Du pflanzt in den Innenraum Motorwarnleuchte und OBD2-Dose und irgendwann kommt man auf die Idee, dass man auch den gesamten Kabelbaum übernehmen könnte, weil man eh schon vom hundertsten ins tausendste gekommen ist und eigentlich nur noch die Klappscheinwerfer an den NBFL-Kabelbaum dranfriemeln muss. Oder man hat’s vorher entschieden, dass es auch geht, wenn man nur 30 Prozent vom NBFL-Kabelbaum übernimmt. Vielleicht auch mehr, je nachdem, ob auch das ABS aus dem NBFL umzieht.

    Jedenfalls ist der Stress beim TÜV am geringsten, wenn Du gar nicht erst über Getriebeübersetzungen und Kram diskutieren musst, weil Du den ganzen Antrieb so vom NBFL übernommen hast. Gilt erst recht, wenn Du den Triebsatz mit dem 6-Gang-Getriebe willst, beispielsweise Sportive mit der großen Bremsanlage. Wenn man sich eh schon mal die Mühe macht …

    Vielen Dank für Deine mehr als ausführliche Antwort!
    Also für mich persönlich macht es keinen Sinn, den Antriebsstrang eines NBFL in einen NB zu transplantieren.
    1. Kann ich zu wenig selber machen ergo müsste ich damit jemanden beauftragen was wiederum den Kostenrahmen sprengt.
    2. Kann man sich natürlich fragen, wie lange Euro 3 "verschont" bleibt

    Bei dem NA würde ich davon ganz absehen. Dort kann der Schuss komplett nach hinten losgehen. Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass es strengere Regularien oder sogar weitere Verbote für Euro 3 geben wird, als das tatsächlich Oldtimer mit H-Kennzeichen betroffen sein werden.
    Im schlimmsten Fall schmeißt man den Motor vom NA raus um den vom NBFL einzubauen damit man Euro 3 bekommt, nur um in 2 Jahren festzustellen, dass Euro 3 nicht viel besser als Euro 1 und 2 ist, man aber mit einem H-Kennzeichen ungestört hätte weiterfahren können....

  23. #23

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    Im schlimmsten Fall schmeißt man den Motor vom NA raus um den vom NBFL einzubauen damit man Euro 3 bekommt, nur um in 2 Jahren festzustellen, dass Euro 3 nicht viel besser als Euro 1 und 2 ist, man aber mit einem H-Kennzeichen ungestört hätte weiterfahren können....
    Umbauten an einem H-Fahrzeug sind möglich, wenn sie zeitgenössisch sind oder innerhalb von 10 Jahren nach der EZ möglich gewesen wären. Daher dürfte es möglich sein, einen NA vor 1992 ab 2021 mit einem NBFL-Umbau (ab 2001 gab es NBFLs) auf H-Kennzeichen zuzulassen. Sinn ergibt der Umbau ja nicht nur wegen Euro 3: beim NBFL gibts ja weitere Dinge, die der NA nicht hatte (6Gang, Torsen, ABS, 30 PS mehr Leistung, grosse Bremse,...). Obs einem das wert ist, muss jeder selbst entscheiden.
    Cheers, Martin

  24. #24

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    Umbauten an einem H-Fahrzeug sind möglich, wenn sie zeitgenössisch sind oder innerhalb von 10 Jahren nach der EZ möglich gewesen wären. Daher dürfte es möglich sein, einen NA vor 1992 ab 2021 mit einem NBFL-Umbau (ab 2001 gab es NBFLs) auf H-Kennzeichen zuzulassen. Sinn ergibt der Umbau ja nicht nur wegen Euro 3: beim NBFL gibts ja weitere Dinge, die der NA nicht hatte (6Gang, Torsen, ABS, 30 PS mehr Leistung, grosse Bremse,...). Obs einem das wert ist, muss jeder selbst entscheiden.
    Ok, dessen war ich mir nicht bewusst....

    Kommt letztendlich darauf an, wie groß der Aufwand für eine Werkstatt ist und wie hoch der Kostenaufwand ist. Zudem müsste auch erstmal ein passendes Spenderfahrzeug gefunden werden....

  25. #25

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    ... muss man nicht nachweisen, dass der Umbau damals stattfand - und nicht, dass er möglich gewesen wäre ?

    Carsten

  26. #26

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    Ich glaube, hundertprozentige Aussagen lassen sich dazu nicht machen, weil die Sachverständigen meist etwas Entscheidungsspielraum haben.

    Aber grundsätzlich hast Du da schon recht. Ich hab das eine Zeitlang bei den E30-BMWs beobachtet, also die Dreier aus den Achtzigern.
    Da wird gerne der Kelleners K3 als Referenz angegeben, warum man sich den großen M30-Sechszylinder reinpflanzt und sozusagen einen 335i erschafft.
    Das scheint grundsätzlich zu funktionieren, während Achtzylinder- und Zwölfzylinder durchfallen.
    Hier kann man wohl argumentieren, dass innerhalb der 10-Jahres-Frist die Motoren oder Spenderfahrzeuge noch so teuer waren, dass das niemand in einen Dreier reingepflanzt hat.

    Die Regularien sind wohl etwas toleranter, wenn man bei der gleichen Motorenfamilie bleibt, was einen NBFL-Motor z.B. im NA möglich machen sollte.
    Insgesamt scheinen die Hürden für das H-Kennzeichen über die Jahre immer strenger zu werden.
    Hätte ich so einen Umbau, ich würde wohl schnellstmöglich versuchen, die H-Zulassung zu bekommen, bevor da die Tür zu ist.

    In meinen Augen sollte sich so ein Umbau mehrfach rentieren: Ich meine, der erste NA mit seinen 115PS war damals das stärkste, was man kriegen konnte.
    Den würde ich nicht verbessern, wenn ich einen 1.6er-NBFL-Motor einbaue. Nehme ich alles aus dem Sportive, habe ich zumindest den Superlativ nicht verloren.
    Drunter macht man sowas doch nicht, oder?

    Grüße
    HansHansen

  27. #27

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    ... muss man nicht nachweisen, dass der Umbau damals stattfand - und nicht, dass er möglich gewesen wäre ?

    Carsten
    Als ich mich vor ca. 12 Jahren mit meinen Ford Taunusen und dem dazugehörigen Forum intensiv beschäftigt habe, war dort immer die Rede von "zeitgenössischem tuning". Beliebte Umbauten waren zb jüngere Escort Motoren in die Taunuse zu bauen. Das war dann auch immer H Kennzeichen konform weil die Motoren aus dem schon erwähnten 10 Jahres Fenster stammten. Ich selbst habe das nicht gemacht, kann mich aber gut dran erinnern. Ob und was sich da in den letzten 12 Jahren geändert hat, kann ich nicht beantworten.
    Es gab aber auch damals schon Prüfer die sehr streng waren und zb Leuten kein H geben wollten weil die karre schwarz matt gerollt war. Oder ne Katzentreppe dran war. (was hätte ich gerne eine für mein mx5 hardtop, ob es sowas gibt?)
    Andere Fahrzeuge waren weit weg von originalzustand und haben problemlos H bekommen.
    Also, wie auch schon hier gesagt, haben die Prüfer anscheinend sehr viel Spielraum.

  28. #28

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    Was ist die Katzentreppe ? Hinten diese mattschwarze Abdeckung in Stufen ? Für einen Citroen CX hab ich noch eine hier, in der Szene heißt sie „Gurkenhobel“.

    Ursprünglich wohl vom Miura kommend, das Design. Mein Centaur hat die Heckklappe so gestuft (hab ich aus Alu gekantet). Da guckst Du durch den Motorraum darunter durch nach hinten raus,

    Carsten

  29. #29

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    Ja genau, das Ding auf der heckscheibe.
    https://images.app.goo.gl/d2CATKphERkXTrLR8

  30. #30
    Avatar von Freesky
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    So ne "Katzentreppe" gibt es für den NA.
    http://mazdaroadster.net/showthread....s-for-NA-Miata
    So ein Zubehörteil würde ich mir allerdings nie an mein HT montieren.
    NA 1,6l 115PS EZ 93 L.E. BRG

  31. #31

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    Zitat Zitat von Freesky Beitrag anzeigen
    So ne "Katzentreppe" gibt es für den NA.
    http://mazdaroadster.net/showthread....s-for-NA-Miata
    So ein Zubehörteil würde ich mir allerdings nie an mein HT montieren.
    Das ist das geilste was ich seit langem gesehen habe! Danke!

  32. #32
    Avatar von Freesky
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    vllt noch lieferbar?
    http://www.kgworks.co.jp/category/au....php?d=1000194

    aber knapp 750€ plus + plus ...hmmmm

    mach aber vorher noch ein Kurs in japanisch, bevor du anrufst. Die meisten Japaner verstehen kein Englisch geschweige Deutsch.
    NA 1,6l 115PS EZ 93 L.E. BRG

  33. #33

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    Zitat Zitat von Freesky Beitrag anzeigen
    mach aber vorher noch ein Kurs in japanisch, bevor du anrufst. Die meisten Japaner verstehen kein Englisch geschweige Deutsch.
    Mache ich seit knapp nem Jahr an der VHS

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